Sigismund Toduţă

Sigismund_Toduta

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Sigismund  Toduta and the musicians of Cluj

Mihai Cosma

The city of Cluj-Napoca, known also as Klausenburg, is a citadelof culture and civilization in
Transylvania. Founded by the Romans in the beginning of the 2nd century, this city flourished in
the medieval times, under Hungarian rulers. After the unification with the other Romanian territories
after WW1, Cluj-Napoca had the chance of being a center of Romanian culture. The University is
one of the most respected in the country, with a famous school of medicine. The National Theatre
and the National Opera have a high prestige and the Conservatory is respected for its standards
and results.

Some of the best Romanian opera singers studied in Cluj Napoca and sung at the beginning at the
Opera here. Renowed pianists and violinists emerged from here, too. Also, major Romanian com
posers  studied and later were professors at the Conservatory.

All this creates the image of a reputed musical center of the country, details of activities, institu
tions,  festivals and personalities being presented in the pages of my paper.

Mihai Cosma
is professor of musicology at the National University of Music Bucharest and Director of the
Research and Artistic Activities Department of the University. Also, as a journalist, he is edi tor of the journals
Actualitatea muzicala and Muzica, and he has a constant involvement in radio and TV projects.
Being also a  cultural manager, Mihai Cosma directed many international projects like tours, exhibitions, lectures, concerts,
either inside Romania or worldwide, mainly in the US. He is also an opera stage director and a photographer,
as well as a documentary movies director.

He published hundreds of press articles in Romania and abroad, in music journals or in daily news
papers.  Also, he is the author of several books, among them being  Opera Nationala din Bucuresti – 50 de stagiuni in
actuala cladire Yearbooks of the National Opera House in Bucharest for the last 3 seasons Verdian Master pieces,
George Enescu – destinul unui geniu / George Enescu – the Destiny of a Genius. Opera romaneasca
in context european. Dictionar Multilingv de Termeni Muzicali. He directed the documentary OEdipe: the
American premiere, produced by TV Senso. He was guest professor and guest lecturer in many universities
and cultural centers abroad, being also a guest of major music festivals in USA, Slovakia, Greece, Germany,
Bulgaria etc.

Result of a laborious work,
Simfonia a V-a
appeared in its first version in 1963. The final, printed
version was released in 1974. Dedicated to the Belgian composer Jacqueline Fontyn-Schmit, the
score was sung in first audition in Brussels, conducted by Emil Simon – a great admirer of the
Todutian work. This work remains the author’s greatest achievement in the field, a proof of his
artistry, refinement, efficient expressive brevity and impressive spiritual youth.

Laura Manolache, geboren in Bukarest, studierte Musikwissenschaft bei Viorel Cosma (1978-1982) und
Komposition bei Myriam Marbe (1992), Tiberiu Olah (1994-2001) und Doina Rotaru (2001-2002). Abschluss
der Nationalen Musikuniversität Bukarest (NMB), Fachrichtungen Musikwissenschaft (1982) und
Komposition (2002). Teilnahme an den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt (1990),
DAAD-Jahresstipendiatin am musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln (1992-1993) und am
musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Osnabrück (1999, 2003), Stipendiatin der rumänischen
Akademie – Stiftung der Familie Menahem H. Elias – am musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu
Wien (1996). Seit 1991 Dozentin an der Nationalen Musikuniversität Bukarest, Unterrichtsgebiete
Musikwissenschaft und europäische Musikgeschichte (Promotion 1995). Seit 2006 ist sie Direktorin des
Enescu-Museums Bukarest.

Mitglied des Komponisten- u. Musikwissenschaftlerverbandes in Rumänien (ab 1986), des Komitees der
musikwissenschaftlichen Sektion (ab 1997), der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik – Sektion
Rumänien (ab 1991) und des organisatorischen Komitees (1991-1997), des Internationalen Arbeitskreises
für systematische und vergleichende Musikwissenschaft (ab 1995), der SOFDAAD – Sektion Rumänien (ab
2002) und der Gesellschaft “Frauen in der Kunst” – Sektion Rumänien (ab 2002).

Zu ihren bemerkenswerten musikwissenschaftlichen Schriften, die von “Editura Muzicala” veröffentlicht
wurden, zählen: George Enescu. Interviews (I. Auflage in 2 Bände: 1988, 1991 – Preis des Rumänischen
Komponistenverbandes, 1988; II. Auflage: 2005), Dämmerung der tonalen Alter (2001 – Preis der
Rumänischen Akademie), Sechs Bilder rumänischer Komponisten (2002), Theodor Rogalski (2006).

Sigismund Toduta und die Klausenburger Kompositionsschule

Oldenburg, 24.-26. Oktober 2008

Es gibt Orte, an denen ist eine multikulturelle Weltsicht unvermeidbar. Sie liegen an den
Treffpunkten unterschiedlichster Einflüsse und leben vom Miteinander des Widersprüchlichen. Ein
solcher Ort ist die Hauptstadt Transilvaniens, eine Stadt mit vier Namen: Cluj, Napoca, Kolosvar
und Klausenburg.

Die Kultur Cluj ist seit Jahrhunderten gleichermaßen von Rumänen, Ungarn und Deutschen
geprägt, in Cluj begegneten sich Abendland und Morgenland.

Die Verschmelzung der Kulturen prägt auch das wissenschaftliche und künstlerische Schaffen
Sigismund Todutas, der 1908 geboren wurde. Sein kompositorisches Schaffen spielt sich zwischen
Extremen ab, wie sie kaum weiter von einander entfernt sein können: der Unwägbarkeit einer
mündlich überlieferten Volks- und Kirchenmusik und der Regelstrenge des europäischen Barock.
Toduta kombinierte die musikalischen Elemente unterschiedlicher Zeiten und Welten und
begründete damit eine Klausenburger Kompositionsschule. Er verband archaische Formeln mit
chromatischen Klangflächen, byzantinischen und katholischen Kirchengesang mit polyphonen
Strukturen und neoklassizistischen Ideen und schafft durch Integration dieser Komponenten eine
eigene Synthese.

Hervorzuheben ist auch seine ständige pädagogische Tätigkeit in Cluj, eine Tätigkeit die sich nur
mit der von Mihail Jora in Bukarest vergleichen lässt.

Als Musikwissenschaftler beschäftigte er sich neben dem Studium Enescus Schaffen, mit der
deutschen Barockmusik und legte in den 1970er-Jahren eine über 1200 Seiten umfassende Studie
über “Die musikalischen Formen des Barock in den Werken J.S. Bachs” (Formele muzicale ale
Barocului în operele lui J.S. Bach) vor. Sein Schüler Hans-Peter Türk schreibt:

“Schon beim ersten Blick auf sein Werk fällt auf, dass er die Grundbestandteile der
europäischen Musiktradition zur Schaffung von Kontrasten nutzt in Stücken, die wie eine
Abfolge voneinander unabhängiger Bilder wirken… Hinzu kommt ein ständiger Dialog
zwischen nationaler und universeller Musik.”

Auch in den schwierigen Jahren des Sozialismus hat Cluj seine multikulturelle Weltsicht nie
aufgegeben und gilt auch heute noch als ein Ort kultureller Vielfalt.

Sigismund Toduta, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, ist ihr musikalischer
Repräsentant.

Sigismund Toduta

Rumänischer Komponist und Musikwissenschaftler

(Simeria, 17.05.1908 – Cluj-Napoca, 03.07.1991)

Sigismund Toduta studierte am Konservatorium
für Musik und darstellende Kunst in Cluj

(1926-1930 Schulmusik; 1926-1932 Klavier;

1930-1936 Komposition). Seine Professoren waren
Martian Negrea (Komposition) und Ecaterina
Fotino-Negru (Klavier).

Er spezialisierte sich im
Ausland in Italien, in Rom, an der Santa Cecilia
(1963-1938) – mit Ildebrando Pizzetti (Komposition)
und Alfredo Casella (Klavier) – und gleichzeitig
am Istituto Pontificio di Musica Sacra
(1936-1938) Orgel und geistliche Komposition.

In Blaj ist er Musikprofessor(1939-1942) und danach
Assistent-Korrepetitor am Konservatorium
für Musik und darstellende Kunst Cluj-Timisoara
(1942-1944, während der Besetzung Siebenbürgens).
Nach dem Krieg wird er Musiksekretär der
Philharmonie „Ardealul“ in Cluj (1945-1949).
Während seiner pädagogischen Karriere unterrichtete
er Musiktheorie, Blattsingen, Musikdiktat,
Harmonielehre, Kontrapunkt, Fugenlehre, Formenlehre
und Komposition am Konservatorium
Gh. Dima Cluj (1946-1973). Zwischen 1962-1965
war er Rektor des Konservatoriums und zwischen
1971-1974 Direktor der Staatsphilharmonie
Cluj. Von 1973 bis zu seinem Tod war er als beratender Professor tätig.

Er erwarb den Titel eines Doktors der Musikwissenschaft (Rom, 1938) am Istituto Pontificio di
Musica Sacra, mit dem Thema Transkription und Kommentar zu einigen unbekannten Jugendwerken
von G. Fr. Anerio. Er war Mitglied der Akademie für soziale und politische Wissenschaften
(1970-1989) und korrespondierendes Mitglied der Rumänischen Akademie (1991).

Sein Schaffen wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt:

2. Kompositionspreis „George Enescu“ (1940), „Robert-Cremer-Preis“ (1943), Staatspreis
(1953, 1955), Preise des Komponistenverbandes (1973, 1976, 1978) und „George-Enescu-
Preis“ der Rumänischen Akademie (1974). 1957 erhielt er den Titel eines Verdienten Meisters
der Kunst.In den drei Schaffensperioden von Sigismund Toduta lässt sich das Bestreben einer
Annäherung und Verschmelzung gregorianischer und byzantinischer Intonationen mit (rumänischer)
Folklore feststellen, zusammen mit deren Eingliederung in die großen Formen europäischer
Musik. In der ersten Schaffensperiode ist eine Hinwendung zu Neo-Renaissance und
Neo-Barock feststellbar, während für die dritte Schaffensperiode Heterophonie und stark
chromatisierte modale Harmonik charakteristisch sind. Der Stil musikalischer Entwicklung
trägt symphonische Züge, von betont polyphoner Prägung. Sigismund Toduta hat eine besondere
Vorliebe für große Formen, doch ohne Ausschluss instrumentaler oder vokaler Miniaturen.
Er ist der erste Komponist nach George Enescu und Paul Constantinescu, der einen eigenen
Personalstil entwickelt hat.1

1 Larousse,
Dictionar de mari muzicieni,
Editura Univers Enciclopedic, Bucuresti, 2000, S. 484
(Übersetzung: Hans Peter Türk).

Thematische Elemente und Kompositionstechnik in den Werken von
Sigismund Toduta. Aspekte der Zyklusbildung

Ana von Bülow

Ana von Bülow (Autorenname: Ana Popescu) wurde geboren in Bukarest. Studium der Musikwissenschaft
in ihrer Heimatstadt u.a. bei Viorel Cosma, Stefan Niculescu (Analyse), Aurel Stroe (Orchestration), Liviu
Comes (Kontrapunkt), Ioana Minei und Ana Pitis (Klavier). Diplomarbeit (Magister Artium) zur Stilistik in den
sinfonischen Werken von Sigismund Toduta, unter Betreuung des Komponisten Prof. Dr. Grigore
Constantinescu.

Freie Mitarbeit beim Rumänischen Rundfunk, in der Redaktion der Zeitschrift “Muzica” des Komponistenvereins
Rumäniens und Museumskonservatorin am Museum “George Enescu”. 1981 Übersiedlung nach
Deutschland.

Bis 1995 Pädagogische Tätigkeit als Privatdozentin für Klavier- und Musiktheorie im Rhein-Main-Gebiet,
Freie Mitarbeit am Paul Hindemith-Institut und an der Alten Oper Frankfurt (Konzertdramaturgie, Programmheftbeiträge
und -redaktion), „Feste freie“ Mitarbeiterin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leiterin des
Presse- und Veranstaltungsbüros der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
1995-2001 familiär bedingter Wohnwechsel nach Rostock. Gründung, Konzeption, technische Durchführung
der Reihe „Kultur unter Alten Dächern“, Mitglied in verschiedenen Jurys, unter anderem für Alte Musik beim
Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ und beim Internationalen Klavierwettbewerb „Kissinger Klavierolympiade“.

Seit 2001 Planung, künstlerische Beratung und Organisation verschiedener Musikprojekte, darunter für das
Festival „young.euro.classic“. Europäischer Musiksommer Berlin, Akademie Schloss Solitude und Ludwigsburger
Schlossfestspiele. Verschiedene PR-Texte, Übersetzungen und Publikationen (Neue Zeitschrift für
Musik, Das Orchester, etc.), sowie Texte für Plattenaufnahmen (z.B. Tudor Recording, Zürich).

Die Sonaten von Sigismund Toduta zwischen Tradition und Innovation

Alexandra Fagarasan

Alexandra Fagarasan, geboren 1985 in Bistrita, Rumänien, begann ihr Klavierstudium in der Hochschule
für Musik in Bistrita und gewann mehrere Preise bei nationalen Wettbewerben als Klavierspielerin und als
Chorsängerin. 2006 studierte sie als Erasmus-Sokrates-Studentin an der Carl von Ossietzky-Universität
Oldenburg. 2007 Abschluss der “Gheorghe Dima” Akademie für Musik in Cluj-Napoca, im Hauptfach
Musikwissenschaft und im Nebenfach Klavier. Zur Zeit arbeitet sie als Klavierlehrerin und Begleiterin an der
“Sigismund Toduta” Hochschule für Musik in Cluj-Napoca und als musikalische Herausgeberin von drei
klassischen Musiksendungen im Kultur-Radio ”Renaissance”. Sie ist auch eine Assistentin für die
rumänische Mozart-Gesellschaft und verantwortlich für das Organisieren des Mozart-Festivals jährlich in Cluj
Napoca. In ihrer freien Zeit singt sie in einen Kirche-Chor und spielt in der unabhängigen ”Corint”
Theatertruppe.

Corneliu Dan Georgescu

Zwei Vertreter der Klausenburger Kompositionsschule in Bukarest:
Liviu Glodeanu (1938-1978) und Mihai Moldovan (1937-1981)

Zwischen der künstlerischen Tätigkeit der so genannten und heute relativ gut bekannten “Goldenen
Generation” (Anatol Vieru, Tiberiu Olah, Aurel Stroe, Stefan Niculescu, Myriam Marbe) und
den avantgardistischen Tendenzen der Entspannungsperiode nach Stalins Tod befindet sich eine
kleine Gruppe von Komponisten, zu der Liviu Glodeanu und Mihai Moldovan gehörten. Diese Komponisten
vertreten beispielhaft eine Periode, in der die Künstler auf verschiedenen Ebenen – sowohl
politisch als rein musikalisch – stark unter Druck gesetzt wurden. Aus der heutigen Perspektive
ist ihr kompositorischer Beitrag aber nicht weniger originell, ganz im Gegenteil, jedoch konnte er
nicht zur Erfüllung gebracht werden. Insbesondere die relativ frühe Intuition einer eigenen Form
von Minimalismus, der auf stark abstrahierten, grundsätzlich aus traditioneller Musik stammenden
Strukturen aufgebaut ist, scheint wegweisend zu sein. Aber auch ihre ablehnende Einstellung zu
den üblichen Linien der damaligen rumänischen Musik – dem Lyrismus, dem Idyllismus oder auch
der Weiterführung des Erbes George Enescus – prägte ihre unkonventionelle Weltanschauung.

Corneliu Dan Georgescu, geboren am 01.01.1938 in Craiova/Rumänien. Dort erhielt er seine erste Musikalische
Ausbildung. Das Bukarester Konservatorium (heute Musikuniversität) besuchte er von1956-1961, wo
er u.a. bei Mihail Andricu, Alfred Mendelssohn, Tiberiu Olah, Tiberiu Alexandru und George Breazul studierte.
1970-74 nahm er an den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt teil, 1977-90 am Workshop for Traditional
Music and Moderne Composition Technics, in Bulgarien und Holland.

Seine kompositorische Tätigkeit entfaltete sich zunächst parallel zu seinen wissenschaftlichen Forschungen
in Ethnomusikologie und Ästhetik. 1962-83 arbeitete er am Bukarester Institut für ethnologische und dialektologische
Forschung. Von1976-80 leitete er dort die Musikabteilung. Zu seinen wichtigsten ethnomusikologischen
Werken gehören Bücher über die Typologie der rumänischen Tanzmusik, der Alphornsignale (Bukarest,
1984 bzw. 1987) und über Improvisation (Hamburg-Eisenach, 1995). Die Idee der objektiven Kraft einiger
archetypischer Musikstrukturen als Träger des kollektiven Unterbewusstseins, die er aus der Psychologie
von C. G. Jung herleitete, beschäftigte ihn schon in seinen ersten Kompositionen. Er behandelte sie auch
theoretisch in der Aufsatzreihe The Study of Musical Archetypes (u.a. Beiträge über Zahlensymbolik, Repetition
als musikalisches Bauprinzip, Geburt/Tod-, Yin/Yang-Archetypen; 1979-87). 1969-85 wurde er mit sieben
Preisen des rumänischen Komponistenverbands, mit dem Preis George Enescu der rumänischen Akademie
und des Rundfunks für kompositorische oder musikologische Werke ausgezeichnet. 1983 wurde er aus politischen
Gründen aus dem Institut entfernt. Seit 1987 lebt Georgescu in Deutschland. 1989-91 erhielt er ein
Thyssen-Stipendium am Institut für vergleichende Musikstudien und Dokumentation Berlin. 1991-94 war er
Mitarbeiter im Bereich der Ethno- Muiskwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Seit 1996 ist er
deutscher Staatsbürger. Z.Z. lebt er als freischaffender Künstler in Berlin.

Das dekomponierte Rezitativ.
Zu Sigismund Todutas Concerto de Coarde Nr. 2

Michael Heinemann

Weniger Bach – wie Titel und Satzüberschriften nahelegen – als vielmehr Beethoven bildet den
Fluchtpunkt von Sigismund Todutas Concert Nr. 2: Legt die “Fuge” Bezüge zur Hammerklaviersonate
nahe, so rekurriert das Rezitativ im Zentrum auf die “Neunte Symphonie”, und dessen Text –
die Suche nach neuen Toenen – wird zum Impetus für ein eigenständiges Idiom jenseits der Rezeption
“klassischer” Muster.

Michael Heinemann, geb. 1959, Studium von Kirchenmusik, Musikpädagogik und Orgel in Köln, von
Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Köln, Bonn und Berlin. Seit 2000 Professur für
Musikgeschichte an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Forschungsschwerpunkte:
Robert Schumann (Briefedition, hrsg. in Zusammenarbeit mit Robert Schumann-Haus Zwickau), Orgelmusik
des 19./20. Jahrhunderts (aktuelle Veröffentlichungen: (Hrsg.) Studien zur Orgelmusik Olivier Messiaens, 2
Bde., St. Augustin 2008 (Bd. 2 im Druck), Geschichte der Bach-Rezeption (aktuelle Veröffentlichung: (Hrsg.)
Hermann Abert: Johann Sebastian Bach. Bausteine zu einer Biographie, Köln 2008), Musiktheorie im 17.
Jahrhundert (aktuelle Veröffentlichung: (Hrsg.), Christoph Bernhard: Resolutiones tonorum dissonantium,
Köln 2008).

Sigismund Todutas Concert de coarde Nr. 2 – ein Werk der Vermittlung

Eva-Maria Houben

Durch vielfältigen Einsatz von Unisono-Stimmführungen, ungenauem Unisono, heterophonen Passagen
und imitatorischen, kanonischen Prinzipien und durch eine weites Beziehungsnetz motivischer
Varianten gelingt es Toduta, herkömmliche Gegensätze wie Solo – Tutti; Vokalstimme – Instrumentalstimme,
Horizontale (melodische Bewegung) – Vertikale (harmonische Flächenbildung)
zu vermitteln. Über die Einbindung tradierter Formen (Preludio, Fuga, Recitativo e Arioso, Toccata)
gelingt ihm zugleich der Brückenschlag zwischen so genannter Volksmusik und Kunstmusik, zwischen
Tradition und Gegenwart. Das Konzert als Gattung wird neu beleuchtet: Unterschiedliche
Stimmen und Stimmverbindungen treten ins Spiel miteinander, es entstehen vielerlei Farbwerte
und -schattierungen. Einzelnes tritt als Zusammengesetztes auf, eine weit gefächerter Zusammenklang
als Verbindung vieler Einzelner.

Eva-Maria Houben, geboren 1955 in Rheinberg (Niederrhein), studierte Schulmusik an der Folkwang-
Hochschule für Musik Essen, dort anschließend Orgel bei Gisbert Schneider. Nach dem Studium der
Germanistik und Musikwissenschaft an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg promovierte sie und
habilitierte sie sich im Fach Musikwissenschaft. Seit 1993 ist sie Universitätsprofessorin an der Universität
Dortmund. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Musiktheorie und Neue Musik.

Als Organistin konzertiert sie seit über 30 Jahren, seit 2007 tritt sie regelmäßig als Pianistin im Kunstraum
Düsseldorf auf. Sie ist mit der Wandelweiser-Komponistengruppe verbunden; in der edition wandelweiser
(Haan) werden ihre Kompositionen verlegt. Ihre Werkliste umfasst Solowerke (für Orgel, Klavier, Klarinette,
Posaune, Violoncello, Flöte, Kontrabass, Tromba Marina und andere Instrumente), Duos, Trios, Quartette,
Werke für Stimme und Klavier, für Stimme und Ensemble, für Bläserensemble, Kammerensemble, Chor und
Orchester. Als Textdichterin verfasste sie etliche Texte ihrer Kompositionen selbst.

Klang-Raum-Mechanismen im 2. Konzert für Streichorchester von
Sigismund  Toduta

Martin Kowalewski

Martin Kowalewski wurde 1976 in Bremen geboren. Studierte Philosophie, Psychologie und Germanistik in
Hamburg und Oldenburg. Gegenwärtig befindet er sich in der Prüfungsendphase. Seine Schwerpunkte
liegen im Bereich Ästhetik, Kunstphilosophie, Hermeneutik und Wissenschaftstheorie. Zur Zeit bereitet er
eine Dissertation zur phänomenologischen Betrachtung der Verräumlichung von Musik vor.

Die neoklassische Synthese von Sigismund Toduta am Beispiel seiner Sonate
für Flöte und Klavier (1952)

Ferenc László-Herbert

Ferenc László-Herbert (geb. 1937) hat Flöte studiert und publiziert seit 1957 musikwissenschaftliche Texte.
Er unterrichtet an der Gheorghe Dima Musikhochschule Klausenburg (Cluj) Kammermusik für Bläser und
sytematische Instrumentenkunde und ist Universtitätsprofessor mit Promotionsrecht. Er ist besonders als
Bartók-Forscher bekannt (12 Bücher, zahlreiche Studien), hat aber auch über Bach, Liszt, Kodály und
Enescu je ein Buch veröffentlicht. Er ist Mitglied verschiedener musikwissenschaftlicher Gesellschaften und
hielt Vorträge an mehreren Universitäten, von Leipzig bis Osaka.

Die Wirkung eines Meisterwerkes. Sigismund Todutas Formele muzicale ale
Barocului în operele lui J. S. Bach

[Die musikalischen Formen des Barocks in
den Werken J. S. Bachs]

Iulia Anda Mare

Iulia Anda Mare hat mit sieben Jahren das Musikstudium in ihrem Geburtsort Satu-Mare begonnen. Danach
hat sie am Musikgymnasium „S. Toduta” in Klausenburg Klavier studiert. Nach dem Schulabschluss hat sie
an der Musikakademie „Gh. Dima” Klausenburg Musikwissenschaften studiert und jetzt befindet sich jetzt im
letzten Studienjahr des Magisterstudiums, im Rahmen derselben Institution, unter der Leitung des Univ.-Prof.
Dr. Pavel Puscas. Parallel zum musikwissenschaftlichen Studium ist Iulia Anda Mare in der lokalen Presse
äußerst aktiv. Hier stellt sie die Konzerte der Philarmonie von Klausenburg vor. Seit dem vorigen Jahr ist sie
Mitarbeiterin der Musikakademie „Gh. Dima” und hält Seminare für Harmonie, Kontrapunkt und musikalische
Dramaturgie.

Perspectives of the choral-polyphonic typologies in
Manole the Craftsman opera -oratorio by Sigismund Toduta

Tatiana Oltean

The present research focuses on the intermediar stages between homophony and polyphony in
the choral score of the opera-oratorio Manole the Craftsman by Sigismund Toduta. The most inter
esting
aspect of the different techniques of his choral writing is the close bound between music,
word and drama. The plurivocal techniques which are used in the men’s choruses, especially during
the second act of the opera-oratorio, such as dialogs between different groups of voices,
widenings from plain unisonos to large dissonant chords, changing of timbrality during one and the
same musical idea, also in unisono, as well as strict polyphonic techniques (fugato, fugue exposi
tion), are closely related to certain specific moments of the action and reflect the spirit of the craftsmen
who are struggling between giving up the construction of the monastery, which keeps falling
down every night, and continuing to trust, once again, Manole, in order to see the church finished,
by bounding themselves through oath, to sacrifice one of them wives as a ritualistic price.

Sigismund Toduta und Violeta Dinescus Pfingstoratorium

Elena Maria Sorban

Elena Maria Sorban, Musikakademie ”Gh. Dima” in Cluj-Napoca, war Stipendiatin des Kodály Instituts an
der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und des DAAD an der Universität Erlangen-Nürnberg. Frau
Dr. Sorban ist zur Zeit Dozentin für Musikgeschichte und Gregorianische Paleographie und Leiterin der
schola „Fratres Serviani”. Ihr Versuch über das Oper-Oratorium Mesterul Manole von Sigismund Toduta und
das Pfingstoratorium von Violeta Dinescu möchte eine inhaltliche und musiksprachliche Parallele beider
Meisterwerke aufzeigen.

Der rumänische Symponiker Sigismund Toduta

Hans-Peter Türk

Hans Peter Türk wurde 1940 in Hermannstadt/Sibiu (Rumänien) geboren. Er erhielt zunächst Unterricht
beim Organisten der Schwarzen Kirche in Kronstadt/Brasov Victor Bickerich, danach begann er ein Kompositionsstudium
an der Musikhochschule „Gheorghe Dima“ in Klausenburg/Cluj bei Sigismund Toduta. Später
wurde er Professor für Tonsatz und Komposition an der Musikhochschule Klausenburg. Im Jahr 1978 promovierte
er mit einer Arbeit über die Wechseldominante in Mozarts Werk.

Er hat Kompositionen für Orchester, Chor, Orgel und Kammermusik geschrieben. Des Weiteren hat er musikwissenschaftliche
Arbeiten über Bach, Mozart, Bartók, Enescu, Lutoslawski, Toduta, Gabriel Reilich und
Paul Richter geschrieben. Für seine Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den George-
Enescu-Kompositionspreis der Rumänischen Akademie (1979), den Johann-Wenzel-Kompositionspreis der
Künstlergilde Esslingen (1995), den Kulturpreis der Stadt Coesfeld (1995) und den Kompositionspreis des
Rumänischen Komponistenverbandes (2008).

Toduta and Blaga

Cornel Taranu

Cornel Taranu , born june 20th 1934 in Cluj is a distinguished Romanian composer of mostly orchestral,
chamber and vocal works that have been performed throughout Europe, North and South America; he is also
active as a conductor.

Prof. Taranu studied composition with Sigismund Toduta
at the Gheorghe Dima Academy of Music in Cluj-
Napoca from 1951-57, where he later earned a DMus in musicology in 1974. He also stud
ied analysis with  Nadia Boulanger and Olivier Messiaen at the Paris Conservatoire in 1966-67 and attended Darmstadt from
1968-69 and in 1972, where he studied analysis with György Ligeti, conducting with Bruno Maderna and
percussion with Christoph Caskel.

Among his many honors are the Great Officer of the Order of Cultural Merit (2004) (Romania), five prizes
from the Romanian Composers Union (1972, 1978, 1981, 1982, 2001), the Prize of the Academy of the SR
of Romania (1973), and the International Koussevitzky Award (1982, for a recording of Garlands). He has
been a member of the Romanian Academy since 1993 and was named a Chevalier de l’Ordre des Arts et
des Lettres in 2002.

Prof. Taranu is also active in other positions. He founded the small orchestra Ars Nova in Cluj-Napoca in
1968 and has since served as its artistic director and conductor. He has also served as the vice-president of
the Romanian Composers Union since 1990 and as director of the Cluj Modern
festival since 1995. He has  also published much musicological work, as well as the book
Enescu in constiinta prezentului (1969, Editura pentru literatura; French translation as
Enesco dans la conscience du présent ,1981, Editura stiintifica si enciclopedica).

He has taught at the Gheorghe Dima Academy of Music in Cluj-Napoca since 1957, where he was an
assistant professor from 1970-90 and where he has been Professor of Composition since 1990. He has also
given lectures in Germany, Israel, Switzerland, and the USA.

Stilistische Parallelen zwischen George Enescu und Sigismund Toduta
Der Cluster in Sigismund Todutas Schaffen

Dan Voiculescu

Dan Voiculescu wurde 1940 in Siebenbürgen geboren und studierte Klavier und Komposition an der Musik
akademie in Cluj/Klausenburg, wo er Sigismund Todutas Schüler war. 1971-72, als DAAD-Stipendiat, stu
dierte er in Köln bei Karlheinz Stockhausen. Zwischen 1963-2000 hat er alle didaktische Stufen an der Mu
sikakademie Cluj geleitet (Professor seit 1990), wo er Kontrapunkt, Fuge und Komposition unterrichtete. Pro
motion im Jahr1983. Er veröffentlichte mehrere Bücher über Kontrapunkt, Die Fuge bei Bach, oder Die Polyphonie
des XX. Jh. Seit 2000 ist er in der Bukarester National-Universität für Musik angestellt, an der er zurzeit
Stilistik, Analysen und Komposition unterrichtet. Sein Schaffen umfasst Werke aller Gattungen, von Oper
bis Kinderchöre, mit vielen Klavierstücken, Kammermusik und Liedern. Er hat eine Vorliebe für modalen-
Chromatismus und für die Aulodie (9 Solo-Sonaten für Flöte). In seinen Kompositionen versucht er eine
Synthese moderner Schreibweisen, von Heterophonie bis zur Textur, herbei zu führen.

Works

Werkverzeichnis Sigismund
Toduta zusammengestellt von der Fundatia Sigismund Toduta, Cluj

Vokal-symphonische Werke

Missa
für gemischten Chor mit Orchesterbegleitung, 1937, Ms.*2

Psalm 97 für gemischten Chor, Solisten und Orchester, 1938,**3

Psalm 133 für Chor, Solisten und Orchester, 1939, Ms*

Copiii cânta
(Die Kinder singen) Suite für Chor zu gleichen Stimmen und Streichorchester, Verse von Ana Voileanu-Nicoara, 1960, Ms

Miorita
(Mioritza) ,
Ballade-Oratorium für Solisten,
gemischten Chor und Orchester, Volkstexte,
Variante V. Alecsandri, 1957-58,
Editura Muzicala,
Bucuresti, 1971

Balada steagului (Die Ballade der Flagge), für
gemischten Chor und Orchester, Verse von Victor
Tulbure, 1961, Ms*

Pe urmele lui Horea (Auf den Spuren von Horea),
Oratorium für Solisten, gemischten Chor und
Orchester, Volkstexte, 1978,
Editura Muzicala,
Bucuresti, 1981

Mesterul Manole
(Meister Manole),
Oper-Oratorium
in drei Akten, nach dem gleichnamigen Drama von
Lucian Blaga, 1980-83, Partitur Ms., Klavierauszug
litographiert, Musikkonservatorium „Gh.Dima“, Cluj-
Napoca, 1983

4 Lieduri (4 Lieder) für Sopran und Orchester, Verse
von W. Shakespeare, Fr. V. Schober, R. M. Rilke,
Ch. Baudelaire, 1988,**

Symphonische und konzertante Werke

Egloga (Ekloge) für großes Orchester, 1933, Ms.*

[Suita] (Suite) für kleines Orchester, ohne Jahr, Ms.*

Trei schite simfonice (Drei symphonische Skizzen)
für großes Orchester, cca 1940, Ms.
Variatiuni simfonice (Symphonische Variationen)
für großes Orchester, 1940, Ms.

Concertul (nr.1) pentru pian si orchestra „închinat unui mare român” (Konzert [Nr. 1] für
Klavier und Orchester, „einem großen Rumänen
gewidmet), 1943,

4 Intabulaturi pentru lauta de Valentin Greff
Bakfark (4 Intabulaturen für Laute von Valentin
Greff Bakfark), Transkription für Streichorchester,
1950,**

2 * Manuskript in der Stiftung Sigismund Toduta.

3 ** Für den Druck vorbereitet.

Divertisment (Divertimento) für Streichorchester,
1951, Ms.*

Concertul nr. 1 pentru orchestra de coarde
(Konzert Nr. 1 für Streichorchester), 1951, Editura
de Stat pentru Literatura si Arta, Bucuresti,
1956

Simfonia I (1. Symphonie), 1953-54, Editura
Muzicala, Bucuresti,
1956

Simfona a II-a în re minor, cu orga, “În
memoria lui George Enescu” (2. Symphonie in
d-Moll, mit Orgel,“Zum Gedenken an George
Enescu“), 1955, Editura Muzicala, Bucuresti,
1965

Simfonia a III-a „Ovidiu“ (3. Symphonie
”Ovidius”), 1957, Editura Muzicala, Bucuresti,
1975

Uvertura festiva (Festouvertüre), 1959, Ms.*

Simfonia a V-a (5. Symphonie), 1962-75, Editura
Muzicala, Bucuresti,
1979

Concertul nr. 2 pentru orchestra de coarde
(Konzert Nr. 2 für Streichorchester), 1972-73,
Editura Muzicala, Bucuresti,
1978

Concertul nr. 3 pentru orchestra de coarde „in
stile antico“ (Konzert Nr. 2 für Streichorchester
„in stile antico“), 1974,**

Stampe vechi, pentru orchestra de coarde
(Alte Kupferstiche, für Streichorchester), 1974,**

Concertul pentru suflatori si baterie (Konzert
für Bläser und Schlagwerk), 1975, Ms.*

Simfonietta „in stile antico“, 1977, Ms.*

Concertul nr.4 pentru orchestra de coarde si
orga (Konzert Nr. 4 für Streichorchester und
Orgel), 1980,**

Concertul pentru flaut si orchestra de coarde
(Konzert für Flöte und Streichorchester), 1983,**

Concertul (nr.2) pentru pian si orchestra
(Konzert [Nr. 2] für Klavier und Orchester), 1986,
Ms.*

Concertul pentru oboi si orchestra de coarde
(Konzert für Oboe und Streichorchester), 1989,
Editura MediaMusica, Hg. Aurel Marc, Cluj-
Napoca, 2001

Instrumentale Kammermusik

Cvartet de coarde (Streichquartett), 1936,**

Preludiu pentru pian (Präludium für Klavier), ohne
Jahr, Ms.*

Piesa [fara titlu] pentru pian
(Klavierstück [ohne Titel]), ohne Jahr, Ms.*

Parintele Hubic vazut de Dr. S. Toduta (Pfarrer Hubic, Porträt von Dr. S. Toduta),
für Klavier, 1940,
Editura MediaMusica,
Hg. Dan Voiculescu, Cluj-Napoca, 1999, Bd. II

Trio pentru coarde
(Streichtrio),
1941, Ms.*

Passacaglia pentru pian
(Passacaglia für Klavier), 1943,
Editura Mentor,
Timisoara-Leipzig, ohne Jahr;
ESPLA
Bucuresti, 1957;
Editura Muzicala,
Bucuresti, 1966;
Editura MediaMusica, Hg. Dan
Voiculescu, Cluj-Napoca, 1998, Bd. I

3 Schite pentru pian (3 Skizzen für Klavier), 1944,
Editura MediaMusica, Hg. Dan Voiculescu, Cluj-
Napoca, 1999, Bd. II

Sonatina pentru pian (Sonatine für Klavier),1950,
ESPLA
Bucuresti, 1951,
Editura MediaMusica, Hg.
Dan Voiculescu, Cluj-Napoca, 1998, Bd. I

Suita de cântece si dansuri pentru pian
(Suite von Gesängen und Tänzen für Klavier), 1951, in:
Repertoriu pianistic de Enea Borza si Ecaterina
Herteg, Bd. V,
Editura Didactica si pedagogica,
Bucuresti, 1963; litografiert Conservatorul „Gh.
Dima” Cluj, 1969;
Editura MediaMusica, Hg. Dan
Voiculescu, Cluj-Napoca, 1998, Bd. I

Sonata pentru flaut si pian
(Sonate für Flöte und
Klavier), 1952,
Editura Muzicala,
Bucuresti, 1952;
ESPLA,
Bucuresti, 1956

10 Colinde pentru pian
(10 Weihnachtslieder für Klavier),
1952,
Editura MediaMusica, Hg. Dan Voiculescu, Cluj-Napoca, 1999, Bd. II

Sonata pentru violoncel si pian
(Sonate für Violoncello und Klavier),
1952,
Editura
MediaMusica, Hg.Mihaela Gavris, Cluj-Napoca,
2005

Sonata (nr. 1) pentru vioara si pian (Sonate [Nr. 1]
für Violine und Klavier), 1953, Bucuresti, 1957;
Editura Muzicala, Bucuresti, 1966;

Adagio pentru violoncel si pian
(Adagio für
Violoncello und Klavier),
1954,
in:
Piese Polifonice,
ESPLA
Bucuresti, 1954; und in: Supliment la revista
Muzica, Bucuresti, nr. 3, 1955,
**

Sonata pentru oboi si pian
(Sonate für Oboe und
Klavier),
1955,
VEB Hofmeister,
Leipzig, 1960

4 Schite pentru arpa
(4 Skizzen für Harfe),
1958,
Ms.*

4 Piese pentru pian (
4 Stücke für Klavier), cca. 1958,
Editura MediaMusica,
Hg. Dan Voiculescu, Cluj-Napoca, 1999, Bd. II

6 Piese pentru pian
(6 Stücke für Klavier),
cca.
1960,
Editura MediaMusica,
Hg. Dan Voiculescu,
Cluj-Napoca, 1999, Bd. II

Trenia pentru pian (Totenklage für Klavier),
1970, in: Neue Rumänische Klaviermusik Bd. I,
Gerig, Köln, 1971; Editura MediaMusica,
Hg. Dan Voiculescu, Cluj-Napoca, 1999, Bd. II

Preludiu – Coral – Toccata pentru pian
(Präludium – Choral – Toccata für Klavier),
1973-74, Litografiert Conservatorul „Gh. Dima”
Cluj-Napoca, 1976;
Editura MediaMusica,
Hg. Dan Voiculescu, Cluj-Napoca, 1998, Bd. I

Tertine pentru pian
(Terzinen für Klavier), 1975,
in: Rumänische Klavierminiaturen für Kinder, Hg.
Liviu Comes,
Ed. Peters,
Leipzig, 1976;
Editura
MediaMusica,
Hg. Dan Voiculescu, Cluj-Napoca,
1999, Bd. II

Joko – 4 piese pentru arpa (Joko – 4 Stücke für Harfe),
1978, Ms.
*

3 Piese pentru arpa
(3 Stücke für Harfe),
1978,
Ms.
*

Sonata nr. 2 pentru vioara si pian
(Sonate Nr. 2
für Violine und Klavier), 1980-81, Editura
Muzicala,
Bucuresti, 1985

Sonatina pentru vioara si pian
(Sonatine für
Violine und Klavier), 1981, Editura Arpeggione,
Hg. Cipriana Gavrisiu, Cluj-Napoca, 2003

6 Piese pentru oboi solo (6 Stücke für Oboe solo), 1981, Editura Arpeggione, Hg. Aurel Marc,
Cluj-Napoca, 2001

Simfonia B-A-C-H pentru orga (Symphonie B-A-
C-H für Orgel), 1984, Editura Arpeggione, Hg.
Dan Voiculescu und Hans Peter Türk, Cluj-
Napoca, 2001

7 Coral-preludii pentru orga (7 Choralpräludien
für Orgel), 1985, Editura Arpeggione, Hg. Hans
Peter Türk, Cluj-Napoca, 2001

[Recitativo] pentru pian ([Recitativo] für Klavier),
cca 1985,
Editura MediaMusica,
Hg. Dan
Voiculescu, Cluj-Napoca, 1999, Bd. II

…pentru pace, pentru pian (…für Frieden, für
Klavier), 1986, Editura MediaMusica,
Hg. Dan
Voiculescu, Cluj-Napoca, 1999, Bd. II

Sonata nr. 2 pentru flaut si pian
(Sonate Nr. 2
für Flöte und Klavier),
1987-88,
Editura
Muzicala,
Bucuresti, 1994

Sonata pentru flaut solo
(Sonate für Flöte solo),
1989, Hg. Dan Voiculescu, Cluj-Napoca, 2000

Sonata pentru violoncel solo
(Sonate für
Violoncello solo),
1989, Hg. Dan Voiculescu, Cluj-
Napoca, 2000

Werke für Chor

Liturghia (nr. 1) Sf. Ioan Gura-de-Aur „în stilul
melodiilor din Blaj” (Liturgie[Nr.1] Hl. Chrysostomos „im Stil der Melodien von Blaj”),
für gemischten Chor,1937,**

Psalm 23
für gemischten
Chor, 1937, Ms.*

Psalm 97
für gemischten Chor und Orgel,
1938, **

Arhaisme
(Archaismen)
für gemischten Chor,
Verse von Mihai Celarianu, 1942, litografiert,
Conserv. de Muzica „Gh. Dima”, Cluj-Napoca, 1969

Cuvine-se
(Es schickt sich) für gemischten Chor,
1944, Ms.*

Triptic
(Triptychon )
für gleiche Stimmen, Verse von Ana Voileanu-Nicoara 1951, Ms.*

Norul
(Die Wolke)
für gleiche Stimmen, Verse von
Vlaicu Bârna, 1951, Ms.*

Cântec de leagan în forma de canon
(Wiegenlied in Kanon-Form)
für gleiche Stimmen,
1955, Ms.*

Imn pentru pace
(Hymne für Frieden)
für Kinderchor, mit Klavierbegleitung, Verse von Vlaicu
Bârna, 1956, Ms.*

5 Melodii banatene pentru voci egale barbatesti
(5 Banater Melodien für gleiche Männerstimmen),
1958, Ms.*

20 Coruri pentru voci egale (Caiet I)
(20 Chöre für
gleiche Stimmen [Heft I]),
1959,
Editura Muzicala,
Bucuresti, 1966

10 Coruri mixte (Caiet II)
(10 gemischte Chöre
[Heft II]),
1950-56,
Editura Muzicala,
Bucuresti,
1968

15 Coruri mixte (Caiet III)
(15 gemischte Chöre
[Heft III]),
1969,
Editura Muzicala,
Bucuresti,
19701951, Ms.*

Codrule, când te-am trecut
(Wald, als ich dich
durchwanderte)
für Männerstimmen, 1960, Ms.*

Înaltimi
(Höhen)
für Männerstimmen, Verse von
Stefan Bitan, 1961, Ms.*

2 Madrigale pe versuri de Dante
(2 Madrigale auf
Verse von Dante),
für gemischten Chor, 1965, Ms.*

6 Cântece populare
(6 Volkslieder),
1973, Ms.*

La râul Babilonului
(An Wasserflüssen Babylons)
für gemischten Chor, 1974, litografiert, Academia de
Muzica „Gh. Dima”, Cluj-Napoca, 1993

Liturghia (nr.2)
(Liturgie [Nr.2]),
1974,
litografiert,
Academia de Muzica „Gh. Dima”, Cluj-Napoca, 1993

Cântec pentru pionieri
(Lied für Pioniere) für
Kinderchor und Klavier, Verse von Ana Voileanu-
Nicoara, 1976, in: „Coruri de compozitori clujeni”
(„Chöre von Komponisten aus Cluj”), Bd. II,
CCES,
Cluj-Napoca, 1977

La curtile dorului – 3 madrigale pe versuri de
Lucian Blaga
(An den Toren der Sehnsucht -3
Madrigale auf Verse von Lucian Blaga)
für gemischten Chor, 1978,
Editura Muzicala,
Bucuresti, 1981

4 Madrigale pe versuri de Lucian Blaga
(4
Madrigale auf Verse von Lucian Blaga)
für gemischten Chor, 1981, Ms.*

10 Miniaturi corale
(10 Chorminiaturen)
für gleiche Stimmen, Volkstexte, 1984, Ms.*

Doina 1, Doina 2, Joc (Doina 1, Doina 2, Tanz)
für gleiche Stimmen und Klavier, Volkstexte,
1985,**

3 Coruri pentru voci egale
(3 Chöre für gleiche Stimmen),
Verse von Lucian Blaga, 1986, Ms.*

2 Coruri pentru voci egale
(2 Chöre für gleiche Stimmen),
Verse von Ana Blandiana, 1989-90,
Ms.*

Lieder

Somnoroase pasarele
(Schläfrige Vögel), Verse
von Mihai Eminescu, 1942,**

Tacerea ta
(Dein Schweigen),
Verse von Octavian Goga, 1943,**

Curcubeul dragostei
(Der Regenbogen der Liebe),
Verse von Mihai Beniuc, 1947,**

Bureti
(Pilze),
Verse von Vlaicu Bârna, 1951,**

Dac-as fi
(Wenn ich wäre),
Verse von Ioan Brad,
1952,**

9 Mai 1895,
Verse von Lucian Blaga, 1956,**

La obârsie, la izvor
(Beim Ursprung, bei der Quelle),
Verse von Lucian Blaga, 1957,**

Colinda (Weihnachtslied),
1957,
Verse von Lucian Blaga,**

Melancolie
(Melancholie),
1957, Verse von
Lucian Blaga**

4 Cântece populare
(4 Volkslieder) für Stimme
und Klavier, 1953-61,**

Insomnii
(Schlaflosigkeiten),
Verse von Lucian
Blaga, 1977,**

14 Lieduri pentru voce si pian
(14 Lieder für
Stimme und Klavier),
3 für MS, 3 für T, 3 für Bar.,
5 für Bass-Bar., Verse von Lucian Blaga, 1984,
Editura Muzicala,
Bucuresti, 1987; Heft 1 u. Heft 2
Editura Arpeggione,
Cluj-Napoca, 2006, Hg.
Mihai Ghircoias; Heft 3
Editura Arpeggione,
Cluj-
Napoca, 2006,
Hg. Mihai Ghircoias und Tatiana
Marcu

16 Lieduri pentru voce si pian
(16 Lieder für
Stimme und Klavier),
Verse von Ana Blandiana,
1982, 1984, 1986,
Editura Muzicala,
Bucuresti,
1987

5 Lieduri pentru voce (S) si pian „Catre muzica”
(5 Lieder für Stimme [S] und Klavier „An die Musik”),
Verse von W. Shakespeare, Fr. v. Schober, Ch.
Baudelaire, R. M. Rilke, E. Montale, 1987,
Editura Muzicala, Bucuresti, 1987;
Editura Arpeggione,
Cluj-Napoca, 2006, Hg. Ninuca Osanu Pop

5 Lieduri pentru voce (MS) si pian
(5 Lieder für
Stimme [MS] und Klavier),
Verse von Lucian Blaga,1983-88, litografiert,
Academia de Muzica „Gh. Dima”, Cluj-Napoca, 1988;
Editura Arpeggione,
Cluj-Napoca, 2006, Hg. Ninuca Osanu

Musikwissenschaftliche Arbeiten

Analisi di Responsoria feriae quintae, sextae, et
Sabbati in Hebdomada Sancta quatuor vocibus,
una cum duabus Passionibus Matthaei et
Joannis, e della Missa Lateranensis septem
vocibus concinenda, opere giovanili
sconosciute di Giovanni Francesco Anerio,
Dissertation, 1938, ins Rumänische übersetzt von
Dumitru Cârstocea, in Zusammenarbeit mit Dan
Voiculescu

Polifonia instrumentala a Barocului
(Die
instrumentale Polyphonie des Barock),
Vortrag,
Timisoara, 1943, Ms.

Debussy,
Vortrag, Timisoara, 1944, Ms.

Îndemnul lui Caioni
(Die Anregung Caioni’s),
in: „Tribuna”, Cluj-Napoca, 08.02.1958

Semnificatia unui bicentenar (G. Fr. Haendel
1759-1959),
(Die Bedeutung einer Zweihundertjahr-
Feier [G. Fr. Haendel 1759-1959]), in: „Tribuna”,
Cluj-Napoca, 28.05.1959

Anton von Webern: Variatiuni pentru pian op. 27
p.I (Anton von Webern: Variationen für Klavier op.
27, 1. Satz),
1966, Ms.

Ideea ciclica în sonatele lui George Enescu (
Die zyklische Idee in den Sonaten von George Enescu),
in: „Studii de muzicologie”
(Musikwissenschaftliche Studien”), Bd. 4, Bucuresti,
1968

Formele muzicale ale Barocului în operele lui J. S. Bach:
(Die musikalischen Formen des Barock in
den Werken von J. S. Bach):

Vol. I – Forma mica mono-, bi- si tristrofica
(Bd. I – Die ein-, zwei- und dreiteiligen Formen),
Editura Muzicala, Bucuresti, 1969

Vol. II – 15 Inventiuni la 2 voci, 15 Inventiuni la
3 voci
(Bd. II – 15 zwei- und dreistimmige Inventionen),
(in Zusammenarbeit mit Hans Peter Türk),
Editura Muzicala, Bucuresti, 1973

Vol. III – Variatiunea si Rondo-ul
(Bd. III – Die
Variation und das Rondo),
(in Zusammenarbeit mit Vasile Herman), Editura Muzicala, Bucuresti,
1978

O noua faza a dezvoltarii stiintei si culturii –
doctoratul în muzicologie
(Eine neue Etappe der Entwicklung von Wissenschaft und Kultur – das musikwissenschaftliche Doktorat),
in: „Muzica” Nr. 6/1970, Bucuresti

Spre izvoadele adevarului
(Zu den Urkunden der Wahrheit),
in: „Muzica” Nr. 5/1971, Bucuresti,

Imagini din activitatea compozitorului si
dirijorului Francisc Hubic
(Bilder von der Tätigkeit des Komponisten und Dirigenten Francisc Hubic),
im Band „Francisc Hubic”, CCES, Oradea, 1973

Les Inventions et les Symphonies de Bach.
Etude d’esthétique et de style,
in: „Muzica” Nr.12/1975, Bucuresti, dass.:

Bachs Inventionen und Sinfonien –
Ästhetisch-stilistische Beiträge
(in Zusammenarbeit mit Hans Peter Türk), in: Bericht
über die Wissenschaftliche Konferenz zum III.
Internationalen Bach-Fest der DDR, Leipzig,
18.-19. September 1975, VEB Deutscher Verlag
für Musik, Leipzig, 1977

Viziunea interpretativa a dirijorului Antonin
Ciolan
(Die interpretatorische Auffassung des Dirigenten Antonin Ciolan),
1983, Ms.

Un aspect înnoitor al structurii vocale în
tragedia lirica Oedip – Sprechgesang
(Eine erneuerte vokale Struktur in der lyrischen
Tragödie Oedip – Sprechgesang), in: „Simpozion
George Enescu 1981”, Editura Muzicala, Bucuresti, 1984

Omagiu lui Martian Negrea
(Hommage auf Martian Negrea),
in: „Lucrari de
muzicologie”(Musikwissenschaftliche Arbeiten)
Bd.15, Cluj-Napoca, 1984

George Enescu – pedagogul
(Der Pädagoge George Enescu),
(ohne Jahr), Ms.

Muzica româneasca în contextul muzicii
contemporane

(Die rumänische Musik im
Kontext zeitgenössischer Musik),
(ohne Jahr), Ms.

Courtesy of Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Universitatea Nationala de Muzica Bucuresti
Academia de Muzica Gheorghe Dima Cluj
Organisation und Leitung
Prof. Violeta Dinescu, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

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About RAM Chandrakausika राम च 51

Ram51 is a researcher in the various fields of Musicology, Philosophy and History as well as old languages. One of his first topics is the wide scope of Indo-arabic cultures as represented in various art-forms religion and history. Below a list of selected Research topics which sum up partitionally the task of anthropological Frameworks in totaliter : Sanskrit Hinduism and Mythology Hindustani Music, The Muqhal Empire Gharanas from North India Kashmir Sufiyana The Kashmir Santoor Traditional Folk Music from USA Philosophy in Orient and Okzident Genealogy of musical instruments Ethnomusicology, Arabic Maqams, No Theatre fromJapan, North american poetry, Cultural heritage of mankind and Islamic architecture... View all posts by RAM Chandrakausika राम च 51

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